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Felix 2. Jahr
> 1. Schwangerschaft Das erste Jahr ist vorbei und damit die anstrengendste Zeit - ja, es wird besser. Es gibt noch immer Tage, an denen Felix an mir hängt und nur bizzelt und raunzt und frau an ihre Grenzen stösst - aber: es wird besser. Ja, jetzt erst kann ich richtig das Mama-sein genießen und weiß, welch ein Glück ich mit Felix habe, was für ein wunderbares Kind er ist und wie lieb ich ihn habe. Statusbericht (17. Monate) Felix geht und läuft schon ganz toll und damit erleichtern sich gewisse Dinge wie einkaufen gehen (er geht selbst von der Wohnung zum Auto und umgekehrt, während Mama den Einkaufskorb trägt). |
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Felix Wortschatz beinhaltet derzeit |
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Schlafen
Untertags schläft Felix derzeit 2 Stunden zwischen 12 und 16 Uhr. Nachts von 20 (manchmal erst 21.30 Uhr, tststs) bis 7, manchmal sogar halb 8 oder 8 Uhr schläft Felix oft schon durch oder kommt ein-, zweimal. Felix war nie der große Esser und wird es wahrscheinlich auch nie werden. Egal was - den ersten Bissen muss ich ihm sehr geschmackig machen bzw. fast in den Mund reinschieben, damit er mal kostet und weiß, was da auf dem Löffel ist. Dann kommt er eh von selbst und will mehr, aber selber verlangen macht er (noch) nicht. Seine Lieblingsspeisen (wenn man bei ihm von essen reden kann und nicht eher von kosten) sind Pizza, Knödel, Nudeln, Brot und Apfel. Vielleicht wird es auch besser, wenn er selbst essen kann (noch will ich das nicht richtig zulassen, weil er soviel patzt :)). StillenTja, das ist noch oft genug. Wobei es sehr stark auf das Tagesprogramm ankommt: sind wir den ganzen Tag unterwegs, stillt Felix eigentlich nur in der Früh und abends (und vielleicht zum Mittagsschlaf). Sind wir zuhause und ich dauernd auf den Beinen, weil ich zusammenräume, geht es auch halbwegs. |
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Zähne Quälen uns ständig, aber dennoch stehen wir immer noch bei 8 Stück. Das Zahnfleisch ist zwar unten rechts und links extrem geschwollen, aber Zahn ist keiner in Sicht. Meine künftige Schwiegertochter wird stolz auf mich sein :) Felix arbeitet schon brav mit: er schaut mir beim Kochen zu und gibt "Tipps", er räumt mit mir den Geschirrspüler aus und gibt mir die Wäscheklammern zum Wäscheaufhängen oder hilft beim Betten machen (wobei das Bett-zerstören und mit Mama herumtollen und kuscheln viel schöner ist, vor allem wenn Mama das Bett machen will :)). Derzeitiger TagesablaufZwischen halb 7 und halb 8 Uhr aufstehen. Danach waschen, Zähne putzen, anziehen. Haushalt, manchmal einkaufen gehen oder Termine mit anderen Müttern und Kindern, dann Mittagsschlaf, nachmittags zuhause fernsehen oder Mama helfen oder wieder Ausflüge. Abends essen mit Mama und Papa und ab 20 Uhr ins Bett. |
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Montag: Mama geht arbeiten, Felix bleibt bei Papa zuhause. Dienstag: Vormittags Singen im Eltern-Kind-Zentrum (Felix liebt die Fingerspiele und Lieder und macht schon teilweise mit). Nachmittags Treffen mit Freundinnen. Mittwoch: Babyschwimmen in der Pyramide Vösendorf - Felix liebt Wasser und Herumpritscheln und auf den Stufen sitzen, aber lange schwimmen ist nicht seines, schon gar nicht mit Schwimmscheiben oder Schwimmflügerln. Donnerstag: Vormittags Spielgruppe mit singen, spielen, malen oder basteln und ausführlichem Frühstück (das wohl eher für die Mamas ist als für die Kinder :)). Nachmittags Treffen mit Freundinnen. Freitag: einkaufen gehen oder auch Ausflüge machen oder einfach mal entspannen. Am Wochenende machen wir dann oft Familienausflüge oder mit Freunden und deren Kinder ins Haus des Meeres oder nach Schönbrunn oder einfach nur spazieren und spielen. |
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Arbeiten mit Kind
Seit September gehe ich ja wieder 12 Wochenstunden arbeiten, d.h. genauer gesagt ich bin Montags vormittags zwei - drei Stunden in der Firma und arbeite den Rest von zuhause. 12 Wochenstunden sind okay und machbar, also fast jeden Tag 2 Stunden abends arbeiten (vor allem Konzepte schreiben, Grafik und Design). Und trotzdem: mir geht es nicht so gut dabei ... Jeden Sonntag "fürchte" ich mich schon vor dem Montag danach. Ich schlafe schlecht und beim Hinfahren zur Firma habe ich Bauchweh und ich sehe überall Frauen mit Kinderwägen. |
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Es ist wirklich nicht die Arbeit an sich - ich sitze ja so auch sehr oft vor dem Computer, maile, surfe, arbeite. Das macht Spaß und ich mache mal etwas anderes als wickeln und den Clown spielen :) Ich weiß auch, dass es Felix bei Jürgen gut geht, dass Jürgen das schafft und Felix nicht (dauernd) weint. Es geht nur um mich - um die Zerrissenheit zwischen Arbeit und Kind. Und das plötzlich "Allein sein" ohne Kind, es fehlt einem etwas, ein Teil von mir bleibt zuhause ... Derzeit geplant: 20 Wochenstunden (Aufteilung noch ungewiss) und Felix bleibt bei Papa und den beiden Omas. Denn für eine Krippe ist er mir noch zu klein mit 2 Jahren - und ich will nicht für eine Krippe arbeiten gehen (denn das Kinderbetreuungsgeld fällt dann ja auch weg). Möglichkeit Nr. 2: eine Tagesmutter, denn die ist flexibler was die Zeit anbelangt und es sind kleinere Gruppen. Mit Glück wird sogar eine unserer Freundinnen Tagesmutter ... Für mich gilt jedenfalls: jede Mutter, die sagt Karriere und Kind sind vereinbar, lügt sich selbst etwas vor. Ja, es ist machbar, viele arbeiten und haben Kinder. Ich gehe ja dann auch wieder arbeiten mit Kind - nur: irgendetwas leidet darunter bzw. ich selbst leide darunter, denn die Frau bleibt doch über, gehetzt zwischen Firma und Kindergarten, nachmittags Haushalt und Kind ... Ist das dann glücklich sein? |
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Felix Lieblingsbeschäftigungen Neben unterwegs sein (egal ob Auto, Kinderwagen, zu Fuß, im Einkaufswagen etc.) liebt Felix vor allem das Malen. Schon in der Früh steht er im Arbeitszimmer und schreit nach Kugelschreiber und Papier. Buch lesen ist noch immer der Renner (vor allem Bücher mit Tieren), weiters Autus, Bagga und Daktor und Bausteine ausräumen, im Zimmer verteilen, manchmal wieder einräumen (oder Mama machts) und wieder ausräumen. Und natürlich Fernsehen: die Baby Einstein DVDs müssen von Müttern und Vätern entwickeln sein, denn sie verschaffen wertvolle Zeit zum Kochen oder Computern. Felix geht dazu zum DVD-Player, dreht ihn auf, setzt sich auf seinen Kuschel-Leo und wartet ... |
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Dezember 2006, Felix ist 1 1/2 Die Adventwochen und die Zeit rund um Weihnachten war leider doppelt stressig: die Weihnachtsvorbereitungen einerseits und Felix anstrengende Phase andererseits. Und dann folgte sogleich ein weiterer Entwicklungsschub, in dem Felix anscheinend das bis dahin fehlende Fremdeln nachholte: er hing total an mir, keine Sekunde verging ohne vorwurfsvollem "Mama, Mama", getragen werden wollen, dauerstillen, auf mir picken, scheinbar grundlosem Losweinen. Und zum ersten Mal seit Felix Geburt wünschte ich mir richtig Zeit für mich alleine. Oft wurde mir ja eingeredet, ich solle mal was unternehmen und Felix abgeben - aber noch war ich nicht so weit. Ein ungewohntes, seltsames Gefühl, mal ohne Kind autozufahren, beim MacDonalds zu sitzen ohne dauernd darauf achten zu müssen, ob Brotkrümel auf den Boden fallen oder ein Kind im Hochstuhl aufsteht. Trotzdem kreisten die meisten Gedanken natürlich um Felix und wie es ihm ging und wir mussten uns ein paar Mal zusammen reißen, um nicht anzurufen :) Erst beim Film selbst konnte ich richtig abschalten und mal nur für mich sein und genießen. Danach gings natürlich schnell wieder zurück - mit Freude und neuer Kraft. Vor allem als uns Felix freudestrahlend entgegen kam. Es hatte super geklappt, ohne großes Geweine, sogar eine Stunde geschlafen hatte er, ohne stillen und Mama. Auch wenn wir jetzt nicht jede Woche weg gehen werden - es war doch beruhigend zu wissen, dass es im Notfall klappen kann. Und ich war froh, dass ich es aus eigenen Stücken getan hatte und das Loslösen nun langsam aber doch funktionierte (sowohl von meiner Seite als auch von Felix :)) Weihnachten 2006Weihnachten selbst war - naja, sagen wir mal desillusionierend. Der Christbaum war nicht besonders interessant, die Geschenke gerade noch beim Auspacken, danach eher Überforderung, in Ruhe essen, Weihnachtslieder singen oder spielen eher unmöglich. 24. Dezember: kurze Bescherung bei uns, Essen und etwas spielen und dann ab zu Doris und Markus. Dort nochmals feiern, aber ohne Bescherung, mit großer Familie und wir übernachteten in Flandort (die Nacht war Schub und Aufregung entsprechend bescheiden ...) 31. Dezember: Trotz Silvesterknallerei schlief Felix gar nicht so schlecht - und ich bemerkte wieder, wie sich manche Dinge als Mutter ändern: ich hasse Silvesterballerei!! Ich werde nie verstehen, wie man österreichweit 14 Millionen Euro rauspulvern kann, schon Tage vorher ballern muss, ab 17 Uhr quasi dauernd, ohne Steigerung zu Mitternacht ... |
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Statusbericht 18 Monate Juhu, mein Kind isst :) Nicht alles und nicht soviel wie manch andere Kinder, aber er isst plötzlich. Morgens ein Brot oder einen Toast (manchmal sogar schon mit Butter), vormittags ein bis zwei Fruchtzwerge, mittags ein halbes Glaserl (ja, ich habe wieder mit Hipp begonnen, damit Felix wenigstens etwas Fleisch isst), nachmittags Obst (und da sogar Banane) und abends mit uns noch Brot oder warm - sogar Frankfurter, Knödel, Nudeln, Reis mit Fleisch. Gegessen wird übrigens auch Katzenstreu ... Als "Zucki" oder "Kugi" (globuli) bezeichnet, wandern die kleinen Streusel schnell in den Mund. Und nehme ich sie ihm schnell aus dem Mund, folgt gleich ein "Wäh". Stillen ist natürlich noch nicht abgeschrieben - essen war ja aber kaum ein Grund fürs Nuckeln. Morgens ist es wichtig zum Munterwerden und abends bzw. mittags zum Schlafengehen. Untertags kommt es drauf an, ob wir zuhause sind (oft nuckeln aus Langeweile oder Müdigkeit oder zur Beruhigung) oder unterwegs (kaum bis nie nuckeln), nachts ob wir Zahn-/Schubnächte haben (3-5x) oder normale (einmal stillen). Das Einschlafen ist derzeit dafür langwierig, weil Felix lange braucht, um den Tag zu verarbeiten. Da wird im Bett gequasselt, gebusselt (ja, mein Kind gibt sooo gerne Bussis, nicht nur Mama und Papa :)), herumgewälzt, gesungen und dazwischen immer gestillt, bis er sich dann doch friedlich in den Schlaf nuckelt. Dann wird meist von 21 Uhr bis halb 8, 8 Uhr morgens geschlafen, eben mit ein- bis fünfmal nuckeln. Meistens lasse ich ihn gewähren und genieße das Stillen auch bzw. finde es auch für mich "beruhigend", dass ich ihm etwas geben kann, dass er noch braucht. Manchmal gibt es aber auch Momente (z. B. nachts, wenn er allzu lange nuckeln möchte oder unterwegs, wenn er oft und in kurzen Abständen kommt), in denen ich ans Abstillen denke - wohlwissend, dass ich noch nicht die Kraft habe und auch nicht wüsste wie. Vor allem auch mein Gesundheitszustand lässt mich manchmal nachdenken, ob das Stillen mich nicht auch sehr schwächt. In diesem Winter war ich bereits dreimal krank, nicht nur einfach verkühlt, sondern knapp vor Bronchitis oder Nebenhöhlenentzündung ... Andererseits will ich nicht glauben, dass - wie von manchen Ärzten behauptet - Stillen daran schuld sein soll, da es mich ja auch seelisch stärkt (einfach durch die beruhigende Sicherheit). Es ist wohl eher der Umstand, dass man als Mutter zuwenig an sich selbst denkt und nach 1 1/2 Jahren macht sich das nun bemerkbar. Wichtigste Beschäftigungen derzeit: malen - egal ob auf seiner neuen Maltafel, auf Papier oder der kleinen Magnettafel, egal ob mit Kreide (sehr schmutzig), wasserlöslichen Stiften oder Kugelschreiber (sehr gefährlich). Das Reden und sich verständlich machen wird immer wichtiger - und für uns wird es immer schöner zu sehen, wie aus diesem kleinen Wesen, das aus uns entstanden und aus meinem Bauch gekommen ist, immer mehr ein eigenständiger Mensch wird - ein sehr eigensinniger Freigeist übrigens (wie seine Mama :)) Er geht dorthin, wo er möchte, er macht (meist) das, was er möchte - trotz Grenzen natürlich - und er wird wahrscheinlich das Kind werden, dass sich schreiend am Supermarkt-Boden wälzt :) Dafür ist er aber auch ein sehr sensibles, zärtliches Kind, das nie auf andere Kinder einschlägt oder sie schubst oder ein Spielzeug wegnimmt - er wartet ab, bis das Spielzeug für den anderen nicht mehr interessant ist und nimmt es sich dann. Oft liegt er im größten Lärm am Boden, spielt sich alleine mit einem Auto oder malt und sucht so die Ruhe. Hoffentlich ein Zeichen dafür, dass er sich gut konzentrieren kann. Felix bemerkt auch sehr gut, wie es mir oder mir und Jürgen geht und reagiert dementsprechend. Kein Wunder, dass er besonders anhänglich ist, wenn ich nicht gut drauf bin. Das zehrt natürlich noch extra. Zumindest aber wird das Ablenken und Beschäftigen immer besser, weil Felix immer mehr versteht und auch selbst sich äussern kann.
Mama
Ante = Tante
Anni = Sonne |
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Statusbericht 20 Monate Jänner 2007 waren wir (d.h. eigentlich ich) knapp vor dem Abstillen oder zumindest in einer schweren Stillkrise. Natürlich war es für Felix sehr einladend, Mama den ganzen Tag auf der "Bank" zu haben und damit busen-verfügbar. Und den ganzen Tag nur drinnen zuhause zu sein ist natürlich sehr langweilig. Drei Wochen später sieht es schon wieder anders und besser aus. Felix stillt untertags wenig(er), vor allem wenn wir unterwegs sind. So hielt er bei der großen Faschingsparty (als Marienkäfer :)) den ganzen Nachmittag bis abends fast 8 Stunden ohne Busen aus. Sonstige News: ich war das erste Mal alleine abends fort, mit meinen Mädls (befreundete Mütter) essen und Cocktails trinken. Zuhause legte ich Felix noch nieder (das wollte ich Jürgen ohne Busen noch nicht zumuten) und dann gings los bis 1 Uhr früh :) Neue Worte: |
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Sachen, die Freude machen 1) Schmusen & Knutschen
Andere Worte werden zwar vorne oder hinten ab geschnitten, sind aber halbwegs verständlich:
Andere Worte sind genau richtig und werden öfters am Tag verwendet, auch ohne direkten Bezug oder sichtbaren Grund: Käfer, Biene, Maus, Auto und mehr.
Zu meinem Geburtstag fuhren wir zwei Tage in die Therme Laa, mit Übernachtung im wunderschönen Thermenhotel. Schwimmflügerl anlegen war genauso "furchtbar" wie im Babyschwimmkurs. Felix weinte und schrie "runter, runter" - mit etwas Ablenkung jedoch gelang es uns, ihn doch ins Wasser damit zu bringen - und ab da wollte er gar nicht mehr raus und nur mehr "wimmen".
Nach einem Jahr Diagnose Schilddrüsenüberfunktion und stetig schwindenden Beschwerden seit August 2006 wagte ich den Schritt und ließ über meine Hausärztin einen Blutbefund machen. Also noch ein Blutbefund gemacht, dieses Mal übers Labor und wirklich alle möglichen Schilddrüsen- und Hormonwerte. Ergebnis folgt - und damit wird auch endlich zum Frauenarzt gegangen, um zu schauen, wie es um unseren zweiten Kinderwunsch steht ...
TSH-Wert (Hypophyse) wunderbar mit 0,79. T3 und T4-Wert, also die richtigen Schilddrüsenwerte, auch wunderbar. Ich bin also fast GESUND - und das ganz ohne Medikamente, ohne abzustillen, ohne Verzweiflung. Fünf Spritzen bekomme ich jetzt noch im Rahmen meiner homöopathischen Behandlung und dann machen wir im Sommer nochmals einen Blutbefund. Hoffentlich sind da die Werte dann allesamt in Ordnung. Die Hormone sind laut Befund übrigens auch alle im Rahmen. Natürlich kann der erhöhte Antikörper-Wert nach wie vor dafür sorgen, dass ich keine Regel bekomme - in erster Linie wirds aber wahrscheinlich noch das viele Stillen von Felix sein. Mal sehen, was der Frauenarzt dazu sagt ... |
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Donnerstag, 08. und Freitag, 09. März Felix war und ist ja DAS Busenkind schlechthin - er stillt untertags noch immer sehr viel, vor allem wenn wir zuhause sind (5-10mal), unterwegs je nach Laune. Nachts gottseidank nicht sooft, meist schläft er durch oder kommt nur einmal - ausser bei Zähnen oder Schub (so 4mal). Nun ist es schon zwei Tage so, dass er eigentlich fast gar nicht mehr stillt! Er verlangt zwar nach seinem "Buse", will beide anschauen, betatschen, manchmal nimmt er eine Warze in den Mund, zieht kurz an, aber das wars. Sogar das Einschlafen mittags und abends klappt ohne Nuckeln, aber mit Geruch und Angreifen friedlich von selbst. Bis jetzt ein Ding der Unmöglichkeit! Es begann mit einem an sich normalen Tag (Donnerstag), an dem Felix vielleicht weniger und auch kürzer nuckelte, aber noch dachte ich mir nichts dabei. "Extrem" wurde es dann erst am Abend: wir gingen wie immer gemeinsam ins Bett, er zweimal kurz am Busen angezogen, dann mit beiden Händen beide Busen "umarmt" und nach einiger Zeit eingeschlafen. In der darauffolgenden Nacht war er dreimal munter, hat ein wenig geweint, Busen in den Mund, nicht richtig angezogen, wieder raus, gehalten und eingeschlafen. Auch morgens um halb acht (normalerweise braucht er den Busen um richtig munter zu werden) und dann untertags: er will den Busen sehen, spüren, spielt damit rum, aber er trinkt nicht! Er nimmt ihn schon mal in den Mund, zieht kurz an, aber das wars, er ist dann entweder wieder abgelenkt und quasselt oder kuschelt eben. Witzig. Und komisch Ich war etwas irritiert und ging einmal alle Möglichkeiten durch: - Zähne? Dafür spricht, dass er schlechter schläft, schlechter isst und manchmal mit seinem typischen Zahnweh-Gebrüll munter wird. - Halsschmerzen? Er hat ansonsten aber keinerlei Symptome und beim (seltenen) Essen und Trinken hat er keine Probleme. - Stillstreik? Er verweigert ja den Busen quasi nicht oder weint am Busen, sondern es reicht ihm das Berühren. - Mundsoor oder Pilz? Ich sehe weder im Mund noch im Windelbereich Anzeichen, auch nicht an meinem Busen. - Schwangerschaft (während der sich ja der Geschmack der Muttermilch ändern kann) habe ich jetzt mal ausgeschlossen, weil ich bis jetzt noch keine Regel hatte, keinerlei Anzeichen, ich fühl mich auch nicht schwanger und beim Blutbefund gabs keinerlei Werte dahingehend. Noch glaube ich ja nicht wirklich daran, so schnell und übernacht abstillen - vielleicht sind es ja wirklich nur die Zähne (er isst nämlich auch nicht viel und raunzt immer wieder). Natürlich wäre es irgendwie cool und ich wäre auch sehr stolz auf ihn, wenn er sich so von sich aus abstillt, ohne weinen und ohne Stress. Meinem Busen gehts (noch) gut, ausser dass ich rinne und rinne. Und noch möchte ich mit Salbeitee und Co. warten und nicht ganz die Milch versiegen lassen. Mal sehen, wie es weiter geht (es ist schon Samstag und damit Tag 2 dieses "Experiments" :)) ... |
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Samstag, 10. März Bis zum Mittagsschlaf (meist zwischen eins und zwei Uhr, je nachdem ob Felix um halb sieben oder um halb acht morgens aufsteht) wie am Vortag: kein Stillen, kein Verlangen, nur etwas kuscheln und einige Male nachschauen kam, ob Buse eh noch da :) Zum Mittagsschlaf hat Felix dann doch wieder genuckelt, wahrscheinlich weil er schon sehr müde war. Da dürfte er einfach die Beruhigung brauchen bzw. die Zähne "vergessen" und doch lieber nuckeln. Nach dem Mittagsschlaf hat Felix den restlichen Tag nicht mehr gestillt und sogar wieder brav gegessen, dafür zum Einschlafen abends wieder normales Einschlafstillen. Das wäre aber toll genug für mich, wenn er sich umstellt und "nur" mehr zum Einschlafen stillen möchte. Es kann aber natürlich auch sein, dass die Zähne jetzt wieder eine Ruhe geben und ab morgen wieder alles beim alten ist. Egal, ich hab durch dieses ganze "Experiment" festgestellt |
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April 2007 Einen Monat nach der "Stillkrise" sind wir bei 1-3mal stillen am Tag angekommen, und das ohne Probleme, ohne (viele) Tränen und ohne Trauer meinerseits. Wenn wir den ganzen Tag unterwegs sind, schläft Felix mittags im Wagerl oder im Auto ein und braucht damit den ganzen Tag kein stillen. Er verlangt nicht mal danach. Nur wenn wir zuhause sind und er müde wird, möchte er doch im Bett noch stillen oder zumindest "seinen" Busen sehen, grapschen, riechen und friedlich daran einschlafen. Dafür - oder deswegen? - hat das Fremdeln begonnen. Egal ob wir zu Freunden, Familie oder Fremden kommen, die ersten fünf Minuten muss Felix auf mir, einschauend und ganz fest haltend verbringen bis er auftaut und sich schauen, stehen, gehen, spielen traut. Sein Wortschatz umfasst nun auch Zahlen (eins, zwei, vier, fünf, sieben, acht) und Farben (truen, rot, blau, gelb) und hie und da Vornamen (Adrean und BenBen, Nina, Yvon, Klas). Juni 2007 - Felix wird 2 Jahre altMein Kleiner wird groß - bzw. ist es eigentlich schon. Von sich aus und ohne etwas dazu zu tun hat sich Felix quasi selbst abgestillt - bis auf sein abendliches Einschlafstillen, das er selbst als "essen" bezeichnet und zum Abschalten und den Tag verarbeiten braucht. Und mein Kind isst - was heisst: er isst wie ein Scheunendrescher! Nicht immer alles, aber das meiste isst er schon brav mit uns mit. Und quasi den ganzen Tag über immer wieder :) Vormittags gibt es Obst, am liebsten Banane oder Erdbeeren, Himbeeren (wobei bei ihm alle Beeren Erdbeeren sind) oder auch ein Joghurt (nogurt) oder seine liebsten Kekse (Butterkekse). Nachmittags dann wieder Obst oder Joghurt oder Kekse und abends isst Felix dann meist mit uns mit, egal ob warm oder kalt (am liebsten Butterbrot, bisschen Käse oder Frankfurter). Schokolade ist dafür umso wichtiger (vor allem bei den Omas) - die heisst jetzt übrigens Sokolade statt Lade und wird am liebsten täglich genossen. Apropos Arzt: im Mai hatte Felix frühmorgens plötzlich einen Ausschlag an Beinen und im Windelbereich, der sich dann im Laufe des Tages auch auf Arme und im Gesicht ausbreitete! Es sah aus, als hätte ihn ein großer Quallenschwarm erwischt. Erfreulicher sind Felix Schlafgewohnheiten: nachts schläft er nun schon fast drei Monate quasi durch. Von halb acht, acht (manchmal erst neun, je nachdem wann und ob er am Nachmittag geschlafen hat) bis zwischen halb fünf und halb sieben Uhr, da möchte er meist was trinken (Wasserglas steht immer neben dem Bett) und schläft dann mit Glück noch bis halb acht, acht Uhr weiter. Mit Pech möchte er aber aufstehen, auch wenn es vielleicht erst fünf Uhr ist und Mama und Papa noch im Halbschlaf im Bett rumkugeln ... Immer öfter werden jetzt zwei, drei Worte zu zusammenhängenden Bedeutungen aneinandergehängt, von richtigen Sätzen sind wir aber noch entfernt. Zumindest versteht man Felix immer besser, und nicht nur Mama kann seinen Redeschwall entziffern, sondern auch andere Mütter (Nicht-Mütter oder -Väter tun sich, glaube ich, allgemein mit Kindersprache schwerer :) Noch eine News: am 20. Juni, kurz vor seinem 02. Geburtstag, gabs den ersten Haarschnitt. Ratzeputz weg, 6 mm mit der Schneidemaschine. Natürlich tat es mir einerseits etwas leid um seine Locken (vor allem im Nacken) und er sieht jetzt mit seiner "KZ-Frisur" (Originalzitat Papa, tsts) viel älter aus - eben nicht mehr wie ein Baby. Kurz vor seinem Geburtstag begann Felix übrigens mit der berüchtigen 2-Jahres-Phase: Bizzeln, ohne dass er selbst nicht weiß wieso, "nein, nein, nein" Schreien ohne dass er sagen kann was nein (oder ja) ist, angreifen oder ansprechen macht es nur noch schlimmer ... Aber auch diese Phase, in der er sich sichtlich selbst nicht mag (und nicht auskennt) wird vorüber gehen. Und damit verabschieden wir uns - aber keine Angst: es geht frisch und fröhlich weiter, auch mit Geschichten von Felix. Denn Felix erwartet im Dezember sein erstes (und einziges, zumindest so geplant :)) Geschwisterchen - aber das ist unsere nächste Geschichte ... |